Bilder von der neuen Haupttribüne

2009 Dezember 14
von unverlierbar

Bilder vom 13.12.2009, vor dem Heimspiel vs. Greuther Fürth.

Santa Pauli

2009 Dezember 8
von unverlierbar

Die Tor-Tabelle

2009 Dezember 7
von unverlierbar

Rudolf Kreitlein wird 90 Jahre

2009 November 13
von unverlierbar

Rudolf Kreitlein wurde am 14. November 1919 in Fürth geboren.

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Kreitlein war einer der angesehensten Schiedsrichter in Deutschland in den 50er und 60er Jahren. Der Höhepunkt seiner Karriere war seine Nominierung der FIFA für die Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England, womit er seine Karriere krönend abschloss. Er leitete bei diesem WM-Turnier zwei Spiele: zunächst in der Vorrunde die Begegnung zwischen der Sowjetunion und Italien, dann im Viertelfinale das Spiel von Gastgeber England gegen Argentinien. An der Linie assistierten Kreitlein bei diesem Spiel die europäischen Schiedsrichterlegenden Gottfried Dienst und Istvan Zsolt. Dienst sollte später das Finale zwischen England und Deutschland pfeifen. Beim Spiel Argentinien gegen England kam es zu turbulenten Szenen auf dem Spielfeld, die unter anderem darauf zurückzuführen waren, dass ein argentinischer Spieler den durch den deutschen Schiedsrichter Rudolf Kreitlein mündlich ausgesprochenen Platzverweis nicht verstand oder verstehen wollte und noch fast 9 Minuten auf dem Platz verblieb. In den folgenden Tumulten wurden sogar Verwarnungen gegen englische Spieler von diesen nicht wahrgenommen.

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Um derartige Missverständnisse zu vermeiden, schlug der englische Schiedsrichter Ken Aston vor, analog zu den international bekannten Verkehrs-Lichtzeichenanlagen (Ampeln) gelbe und rote Karten zu verwenden. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1970 wurde diese Regelung zum ersten Mal verwendet – allerdings wurde dort keine Rote Karte fällig – und setzte sich schnell durch. Die erste Rote Karte bei einer Fußball-WM wurde am 14. Juni 1974 im Vorrundenspiel Deutschland – Chile gegen den Chilenen Caszely gezeigt.

Seit 1991 gibt es im Fußball außerdem die Gelb-Rote Karte, die anstelle einer zweiten Gelben Karte gezeigt wird. Sie gilt ebenfalls als Platzverweis, zieht jedoch im Gegensatz zur Roten Karte generell nur die Sperre für ein Spiel nach sich.

Aufgrund seines Berufes wurde Rudolf Kreidlein auch liebevoll-spöttisch „tapferes Schneiderlein“ genannt.

Der Mann mit der Zahnbürste

2009 November 9
von unverlierbar

Das 2:1 vs. Fortuna Düsseldorf

2009 November 7
von unverlierbar

Der FC St. Pauli setzt seine Siegesserie in der 2. Bundesliga fort. Der FC St. Pauli gewannen zum Auftakt des zwölften Spieltag das Spitzenspiel gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf 2:1 (1:1) und bleiben damit auf dem dritten Tabellenplatz. Düsseldorf, das erstmals nach drei Siegen wieder als Verlierer vom Platz ging, bleibt mit 20 Punkten aber in der Spitzengruppe. Den Siegtreffer für St. Pauli erzielte der zehn Minuten zuvor eingewechselte Rouwen Hennings in der 72. Minute.

Vor 23.254 Zuschauern im ausverkauften Millerntor hatte Max Kruse (4.) St. Pauli mit seinem vierten Saisontreffer nach herrlicher Vorarbeit von Florian Bruns in Führung gebracht. In der 22. Minute gelang den Rheinländern der verdiente Ausgleich durch einen berechtigten Foulelfmeter von Jens Langeneke. Carsten Rothenbach hatte den Strafstoß gegen Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz verursacht.

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Die erste große Möglichkeit hatte die Fortuna nach 120 Sekunden, als Ranisav Jovanovic das Tor nicht traf. Nach dem Ausgleich waren aber die Düsseldorfer am Drücker. Pech hatten die Gäste, dass Schiedsrichter Tobias Stieler aus Obertshausen ihnen in der 25. Minute einen weiteren Elfmeter verweigerte, als St. Pauli-Torwart Mathias Hain auf der Strafraumlinie Martin Harnik in die Parade fuhr. Nach einer halben Stunde hätte Christian Weber den Aufsteiger in Führung bringen können, ehe St. Pauli wieder ins Spiel fand. Die beste Möglichkeit für das Team von Trainer Holger Stanislawski vergab Bruns in der 36. Minute.

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Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber die besseren Möglichkeiten durch Rothenbach und Matthias Lehmann, bevor Hennings traf. Sekunden zuvor hatte Harnik eine große Chance für die Fortuna ausgelassen.

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Fazit Holger Stanislawski: „Wir haben heute zwei gute Mannschaften gesehen. Doch immer wenn Fortuna seine Chancen bei uns nicht gemacht hat, haben wir zugeschlagen!“

FC St. Pauli: M. Hain gelb , Rothenbach, Morena, Gunesch, Lechner, M. Lehmann, Boll gelb , Takyi (62. Hennings), Bruns (81.), M. Kruse, Ebbers (87. Sako)
Trainer: Holger Stanislawski

Fortuna Düsseldorf: Ratajczak, Weber, Anderson, Langeneke, Cakir, Costa (84. Gaus) – Lambertz, Christ gelb (75. Zoundi gelb ), O. Fink, Jovanovic gelb , Harnik
Trainer: Norbert Meier

Tore: Kruse (4.), Hennings (72.) – Langenke (21.)

Zuschauer: 23.254

Schiedsrichter: Tobias Stieler

Das Freitagsspiel

2009 November 6
von unverlierbar

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„Bild“ und Co.

2009 November 5
von unverlierbar

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Die Schlagwörter der letzten Tage bei „Bild“ und Co.

Unglaublich, wie sich die Presse auf Deniz Naki eingeschossen hat!

Stellungnahme des Fanladen St. Pauli

2009 November 5
von unverlierbar

Stellungnahme des Fanladen St. Pauli zu den Vorfällen vor, während und nach dem Auswärtssieg gegen Hansa Rostock im Ostseestadion am 02.11.2009

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Wir als Fanladen St. Pauli und somit Organisator der beiden Sonderzüge zum Spiel sind schockiert darüber, dass es eine kleine Gruppe St. Pauli Fans gibt, die es in Ordnung findet, Knallkörper zu zünden und zu werfen und dabei schwerste Verletzungen bei gegnerischen Fans, bei Polizei und Sicherheitskräften und auch bei mitreisenden St. Pauli Fans billigend in Kauf nehmen. Wir sind aber auch verblüfft, dass dies so wenig Widerspruch erfährt.

Am vergangenen Montag wurde bereits auf der Hinfahrt am Hamburger Hauptbahnhof eine unbeteiligte Person durch einen Knallkörper schwer verletzt. Auf dem Weg zum Gästeeingang kam es zu mehreren Böllerwürfen, die teilweise nur knapp an JournalistInnen oder Polizei vorbei flogen, teilweise auch direkt vor einem Krankenhaus explodierten. Ein Böller, der während der ersten Halbzeit in den Pufferblock der Südtribüne geworfen wurde, verletzte eine Ordnerin von Hansa Rostock schwer. Nach dem 0:1 in der zweiten Halbzeit wurden weitere Böller in den Bereich geworfen. Auch von den im Gästeblock gezündeten Pyros wurden mindestens zwei in diese Richtung geworfen. Mindestens ein weiterer Ordner wurde hierbei verletzt. Und schließlich wurden die letzten Böller am Hamburger Hauptbahnhof und in Altona gezündet, wobei in Altona ein Böller nur knapp vor dem Gesicht eines unbeteiligten St. Pauli Fans explodierte.

Während es auf dem Weg zum Ostseestadion noch vereinzelte Rufe
von St. Pauli Fans gegen die Böller gab, hatten wir im Stadion, vor allem nach dem 0:1, das Gefühl, dass kaum St. PaulianerInnen die mutwillige Inkaufnahme schwerster Verletzungen bei Heimfans, Polizei oder Ordnungskräften störte – zumindest gab es keine wahrnehmbare Gegenreaktion. Dass Menschen sich in der Masse verstecken, um Gewalt gegen andere auszuüben ist das Eine.
Dass die Masse aber bereitwillig Schutz bietet bei einem Verhalten, dass nach unserem Verständnis von Respekt und Toleranz nicht zu dulden ist, deutet zumindest eine Entwicklung an, die nicht zu vereinbaren ist mit dem Bild von Fankultur, für die der FC St. Pauli seit Jahren bekannt ist.

Wir werden zu diesem Thema zeitnah eine Diskussionsveranstaltung durchführen, zu der wir die relevanten Gremien und Fangruppen einladen werden. Nur wenige Wochen nach einem erfolgreichen Kongress zur Entwicklung eines Vereins Leitbildes scheint es an der Zeit, auch noch mal über eine Art \“Fan-Leitbild\“ zu diskutieren. Dass St. Pauli Fans immer noch zu den angenehmsten Gästen gehören, zeigte sich an dem ruhigen und disziplinierten Verhalten während der langwierigen Einlasskontrollen vor dem Spiel und der fast einstündigen Blocksperre nach Spielende. Wir wollen keine „Fan-Polizei“ oder den „Besser-Fan“. Aber ein Mindestmaß an Respekt und Toleranz gegenüber den Mitmenschen sollte auch bei der bestehenden Brisanz eines solchen Derbys selbstverständlich sein.

So bleibt uns letztlich nur, den verletzten Personen schnellstmögliche und vollständige Genesung zu wünschen, sowie unseren Dank an die in diesem Fall auf Deeskalation bedachte Polizei und die überwiegende Zahl St. Pauli Fans zu richten. Und die Hoffnung, dass alle St. Pauli Fans in Zukunft besser mit ähnlichen Situationen umgehen werden.

Das Team vom Fanladen St. Pauli

Die Kogge ist versenkt

2009 November 3
von unverlierbar

Vorspiel:

Der FC St. Pauli ist zu Gast ( aber nicht bei Freunden ) in Rostock und will mit einem Sieg auf den dritten Platz der Zweitligatabelle springen. Die Gastgeber stehen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge unter Zugzwang. Mittelfeld-Regisseur „Sir“ Charles Takyi kann nicht auflaufen. Der Ghanaer fehlt verletzt, steht nicht im Kader des FC. Für ihn stürmt Rouwen Hennings.

Zum Spiel:

1. Halbzeit:
4. Minute: Erste Großchance für den FC St. Pauli! Nach einer Standardsituation steht Carsten Rothenbach völlig frei vor Hansa-Keeper Alexander Walke. Aus fünf Metern bringt es Rothenbach fertig, den Ball nicht im Tor unter zu bringen.
11. Minute: Toller Pass von Kevin Pannewitz in den Lauf von Marcel Schied. Der Stürmer steht frei vor Hain, kann den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen. Hain klärt in höchster Not.
15. Minute: Von den Rängen kommen die ersten „Scheiss – St. Pauli“ Rufe. Auch auf dem Platz geht ordentlich die Post ab.
18. Minute: Matthias Lehmann muss beim Ausführen eines Eckballs von den Ordnern mit Regenschirmen geschützt werden.
32. Minute: St. Pauli hat Probleme! Nach einem Eckball von links kommt erneut Marcel Schied zum Abschluss. Sein Kopfball aus fünf Metern fliegt knapp über die Latte.
36. Minute: Glück für St. Pauli: Rostocks Kevin Pannewitz nimmt einen Ball aus 30 Metern direkt und zirkelt das Leder mit links an den Querbalken. Da wäre Mathias Hain machtlos gewesen…
43. Minute: Bastian Oczikpa schießt einen Freistoß aus 20 Metern in die Hamburger Mauer.
45.Minute: Halbzeit in Rostock. Noch keine Tore im Ostseestadion.

2. Halbzeit:

51. Minute: Dicke Möglichkeit für die Kiez-Kicker! Zunächst schießt Max Kruse aus 17 Metern auf das Gehäuse von Torhüter Walke, der mit den Fingerspitzen parieren kann. Beim Nachschuss rutscht Marius Ebbers nur um Zentimeter am Ball vorbei. Das Tor war völlig leer…
54. Minute: Kevin Schlitte macht auf dem rechten Flügel was er will. Nach einer erneuten Flanke kommt Bastian Oczikpa aus dem Hintergrund zum Schuss, schießt den Ball aber aus 28 Metern über das Tor.
61. Minute: Jetzt fliegen die Bälle im Minutentakt durch den braun-weissen Strafraum. Tobias Jänicke setzt sich gegen Rothenbach durch prüft Hain aus 16 Metern – aber kein Problem für Hain.
65. Minute: Deniz Naki kommt in die Partie für Rouwen Hennings.
70. Minute: Ralph Gunesch klärt mit gutem Einsatz eine Flanke von Jänicke vor dem einschussbereiten Marcel Schied.
72. Minute: Kevin Pannewitz steht völlig frei vor dem Tor. Nach einer Rechtsflanke steht keiner am langen Pfosten, dafür aber Pannewitz. Glück für die Hamburger, dass dem 18-Jährigen die Nerven versagen. Aus fünf Metern köpft Pannewitz am Tor vorbei.
Toooooor …
77. Minute: 1:0 für St. Pauli durch Matthias Lehmann. Was für ein Hammer! Aus 22 Metern trifft der Mittelfeldspieler in den Winkel.
79. Minute: Das Spiel ist unterbrochen. Im St. Pauli-Block werden Bengalos gezündet. Holger Stanislawski und Pressesprecher Christian Bönig versuchen, die Hamburger Fans zu beruhigen.
Toooooor …
84. Minute: 2:0 für St. Pauli. Deniz Naki trifft nach einem Konter der Gäste. Timo Schultz bringt den Ball von links in die Mitte. Ebbers behauptet den Ball und steckt durch zu Naki. Der steht völlig frei und schießt aus acht Metern zum 2:0 ein.
88. Minute: Rostock wirft nun alles nach vorne und für St. Pauli ergeben sich riesige Räume. Kai Bülow „rettet“ mit einer tollen Grätsche das 0:2.
90.+4. Minute: Schlusspfiff! Der FC St. Pauli gewinnt in Rostock mit 2:0.

Stanislawski

Trainer Holger Stanislawski: Das waren drei glückliche Punkte, denn unser Spiel war heute nicht erbaulich und unsere Fehlpassquote zu hoch. Rostock muss das 1:0 eigentlich machen, doch dann gehen wir mit dem Freistoß glücklich in Führung und machen mit dem ersten vernünftigen Angriff das 2:0. Allerdings müssen wir uns nicht dafür schämen, wenn man so gewinnt. Über Nakis Geste in Richtung der Rostocker Fans wird allerdings noch zu sprechen sein.

Statistik:

Rostock: Walke – Schöneberg, Sebastian, Bülow ( gelb 4.), Oczipka – Retov (80. Kern), Pannewitz (83. Kroos – gelb ) – Schlitte, Bartels – Schied, Jänicke. – Trainer: Zachhuber

St. Pauli: Hain – Rothenbach, Morena, Gunesch, Lechner – Lehmann (gelb 3.), Boll – Kruse (90.+1 Kalla), Bruns (76. Schultz), Hennings (65. Naki) – Ebbers. – Trainer: Stanislawski

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

Tore: 0:1 Lehmann (77.), 0:2 Naki (84.)

Zuschauer: 21.500

Die Abschlusstabelle vom 11. Spieltag:

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Was sonst noch so war:

Guckst du hier …

Die Rautenträger geben Kommentare zum Spiel in Rostock ab (aus der Mopo):

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